2016 Top Ten of Conflict for Religion

Regressive left
Regressive Left ist im englischen Sprachraum ein politisches Schlagwort, das als Pejorativum gegen bestimmte linksgerichtete Politiker und Aktivisten verwendet wird. Den so bezeichneten Personen wird vorgeworfen, durch Identitätspolitik Menschen nicht als Individuen, sondern als Gruppenangehörige getrennt nach Rasse, Geschlecht etc. zu betrachten und das Recht auf freie Meinungsäußerung zugunsten von Multikulturalismus und Kulturrelativismus einschränken zu wollen und dadurch illiberale Prinzipien und
Aleviten
Aleviten sind Mitglieder einer vorwiegend in der Türkei beheimateten Glaubensrichtung, die sich im 13./14. Jahrhundert unter den zugewanderten oghusisch-turkmenischen Stämmen in Anatolien und Aserbaidschan verbreitete. Ob das Alevitentum in seiner heutigen Form ein Teil des schiitischen Islam ist, es sich hier um eine separate islamische Konfession handelt oder man von einer eigenständigen Religion sprechen kann, wird sowohl in der religionswissenschaftlichen Forschung als auch von den Anhängern selbst
Karma
Karma bezeichnet ein spirituelles Konzept, nach dem jede Handlung – physisch wie geistig – unweigerlich eine Folge hat. Diese Folge muss nicht unbedingt im gegenwärtigen Leben wirksam werden, sondern sie kann sich möglicherweise erst in einem zukünftigen Leben manifestieren
Jesiden
Jesiden oder Eziden, auch Yeziden, Jeziden, sind eine zumeist Kurmandschi sprechende ethnisch-religiöse Gruppe mit etwa einer Million Angehörigen, deren ursprüngliche Hauptsiedlungsgebiete im nördlichen Irak, in Nordsyrien und in der südöstlichen Türkei liegen. Die Jesiden betrachten sich teilweise als ethnische Kurden, teilweise als eigenständige Ethnie. Letzteres gilt insbesondere für die Jesiden in Armenien und in der nordirakischen Sindschar-Region, sowie für die Jesiden in der europäischen
Atheismus
Atheismus bezeichnet die Abwesenheit oder Ablehnung des Glaubens an einen Gott oder Götter. Im Gegensatz dazu bezeichnen Deismus und Theismus den Glauben an Götter, wobei der Monotheismus den Glauben an einen Gott und der Polytheismus den Glauben an mehrere Götter bezeichnet. Zum Atheismus im weiteren Sinne zählen einige auch den Agnostizismus, nach dem eine Existenz von Gott oder Göttern ungeklärt oder nicht klärbar ist. Im engeren Sinne bezeichnet er die Überzeugung, dass es Gottheiten nicht gibt
Sunniten
Die Sunniten bilden die größte Glaubensgruppe im Islam. Ihre Glaubensrichtung selbst wird als Sunnitentum oder Sunnismus bezeichnet. Die Bezeichnung ist von dem arabischen Wort Sunna abgeleitet. Die Sunniten sehen sich als diejenigen, die der sunnat an-nabī, der „Sunna des Propheten“, folgen. Neben ahl as-sunna wird im Arabischen auch häufig der erweiterte Ausdruck ahl as-sunna wal-ǧamāʿa verwendet. Wenn die Sunniten als Kollektiv der Schia gegenübergestellt werden, werden sie manchmal auch nur
Purim
Das Purimfest ist ein jüdisches Fest, das an die Rettung der Juden im Achämenidenreich erinnert
Dschihad
Der Begriff Dschihad [dʒiˈhaːd] bezeichnet im religiösen Sinne ein wichtiges Konzept der islamischen Religion, „die Anstrengung/den Kampf auf dem Wege Gottes“. Seinen Ursprung hat die Dschihadlehre im Koran und der Sunna Mohammeds
Römische Mythologie
Die römische Mythologie beschäftigt sich mit den Vorstellungen der antiken römischen Mythographen über die Welt der Götter und Heroen. Die ursprüngliche römische Bauernreligion wurde vornehmlich von Personifikationen der Natur und von Naturereignissen beherrscht. Erst ab dem 5. Jahrhundert v. Chr. begannen die Römer unter dem vermittelnden Einfluss der Etrusker, die Götterwelt der Griechen zu importieren. So entsprechen etliche Gestalten des römischen Götterhimmels denen der griechischen
Geschichte der Juden (Mittelalter)
Der Begriff Geschichte der Juden im Mittelalter deckt sich nicht mit der sonst in der abendländischen Geschichtsschreibung üblichen zeitlichen Abgrenzung des Mittelalters von der Völkerwanderung bis zu Kolumbus. Der Judaist Kurt Schubert grenzt das Jüdische Mittelalter folgendermaßen ab:„Wenn man eine halbwegs themengerechte Datierung des jüdischen Mittelalters geben will, so reichte es etwa vom 7.-17./18. Jh., also von der Islamisierung des Orients bis zum Anfang der Emanzipationsbewegung in